Rote Beete fermentieren – das ist nicht nur eine uralte Methode, um sie haltbar zu machen, sondern verleiht ihr auch einen einmaligen Geschmack! 🎉 Durch die Fermentation verwandeln Milchsäurebakterien den natürlichen Zucker in Milchsäure und sorgen so für einen knackigen, leicht säuerlichen Genuss, der voller probiotischer Vorteile steckt! Viel Spaß beim Anschauen und Nachmachen 🙂 Ich freue mich sehr über auf Euer Feedback und Eure Kommentare 💖 Eure Carla P.s.: Vergesst nicht meinen Kanal für mehr köstliche und gesunde Rezepte zu abonnieren und die Glocke 🛎 einzuschalten, um sie nicht zu verpassen. Instagram: https://www.instagram.com/carla__caspary/ Facebook: https://www.facebook.com/healthyfoodhealthymood Zutaten: 6 Rote Beete 2 Zwiebeln ca. 1000 ml Wasser 20 g Salz Gewürze nach Geschmack, z.B. Zimtstange, Sternanis und Nelke oder Wachholderbeeren, Piment und Lorbeerblätter Zubereitung: Als erstes werden die beiden Gläser, Gummis und Deckel für ca. 5 Minuten in heißem Wasser abgekocht und anschließend abkühlen lassen. Geeignete Gefäße: Einmachgläser mit Gummidichtung oder Schraubgläser eignen sich besonders gut. Wichtig ist, dass das entstehende Kohlendioxid entweichen kann, ohne dass Luft eindringt. Auch Schraubgläser sind möglich, jedoch sollte dann der Deckel, während der ersten 5-7 Tage nur leicht zugedreht werden, damit die Gase entweichen können. Danach wird das Glas fest verschlossen. Dann werden Rote Beete und Zwiebeln geschält und mit einem Food Prozessor oder einer Küchenreibe in feine Scheiben, Würfel oder Raspeln zerkleinert. Im Anschluss wird die Rote Beete Zwiebel Maße gut durchgerührt. In das erste Einmachglas werden für einen aromatischen Geschmack Wacholderbeeren, Piment und Lorbeerblätter gegeben. In das zweite Glas als Geschmacksvariation Sternanis, Zimtstangen und Nelken. Jetzt werden die Gläser mit dem Rote-Beete-Zwiebel-Mix bis unterhalb des Glashalses aufgefüllt. Für das Ferment wird Salzlake benötigt. Typisch sind 2% Salz bezogen auf die Flüssigkeitsmenge (bei 600 ml Wasser sind es also 12 g Salz). Diese Salz Menge unterstützt die Entwicklung von Milchsäurebakterien und bremst unerwünschte Mikroorganismen. Am besten Meersalz oder Steinsalz ohne Jod und Rieselhilfen verwenden, da diese die Textur beeinflussen und zu matschigem Gemüse führen können. Die Salzlake wird jetzt auf das Gemüse geschüttet, bis dieses gut bedeckt ist. Der Flaschenhals sollte frei bleiben. Damit das Gemüse gut unter der Salzlake bedeckt bleibt, gebt ihr einen Beschwerer auf das Gemüse und lasst diesen auch bis zum Verzehr im Glas. Jetzt wird das Bügelglas mit Gummi verschlossen und etwa 5-7 Tage bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Einen Teller unter die Gläser geben, da Flüssigkeit austreten kann. Danach stellt ihr die Gläser an einen kühleren Ort, z.B. den Keller. Dadurch wird die Fermentation verlangsamt und das Aroma bleibt milder. Nach ca. 3 Wochen ist das Ferment fertig und kann genossen werden. Fermentierte Rote Beete könnt ihr sehr gut mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken und zusammen mit Pellkartoffeln servieren.