Zum Abschluss hatte sich Dárdai etwas ganz Besonderes ausgedacht: Er ließ auf einem Drittel des gesamten Spielfelds „Zehn gegen Zehn“ spielen auf acht (!) Mini-Tore! Jeweils zwei Gehäuse befanden sich in der Mitte. Die anderen vier standen in den Ecken. Schnell wurde deutlich, worum es dem ungarischen Chefcoach ging. Dárdai verlangte seinen Spielern einiges ab. Sie sollten auf noch so engem Raum in der Lage sein, Lösungen zu finden. Lange, geschweige denn hohe Bälle waren verboten. Teilweise gelang dieses Kurzpassspiel auf engem Raum sogar ganz gut. Besonders die technisch starken Nico Schulz und Alexander Baumjohann stellten ein ums andere Mal ihre Klasse unter Beweis. Sturmspitze Solomon Kalou ließ sein Können ebenfalls aufblitzen, wirkte in einigen Szenen aber auch ein wenig lustlos. Wieder einmal bewegte sich der Ivorer auf einem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn. http://www.fussballtraining.de/uebungen/trainingsreport