http://de.euronews.com/ Mit Strukturreformen will Portugal sein Haushaltsdefizit in den Griff bekommen. 4,7 Milliarden Euro sollen bis 2015 so eingespart werden. Das Paket enthält eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit um 5 Stunden, die Anhebung des Renteneintrittsalters um ein Jahr und die Streichung von 30.000 Stellen im öffentlichen Dienst. Ministerpräsident Pedro Passos Coelho warb um Zustimmung. "Das Hilfsprogramm verlangt einen großen politischen und sozialen Konsens. Aber der Wert des Konsenses ist um so wichtiger, da die Mitgliedschaft in der Eurozone und der Respekt der internationalen Verpflichtungen auf dem Spiel steht", erklärte Ministerpräsident Passos Coelho am späten Freitagabend in Lissabon. Nachdem das Verfassungsgericht Teile des Sparprogramms verworfen hatte, muss die Regierung in diesem Jahr zusätzliche Sparmaßnahmen treffen. Die Gewerkschaften kündigten Widerstand an: "Wir akzeptieren diesen brutalen Angriff auf die öffentlichen Bediensteten, die Rentner und die Arbeiter nicht. Und wir akzeptieren nicht, dass mit diesen brutalen Maßnahmen öffentliche Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales in Frage gestellt werden", sagte der Chef der kommunistischen Gewerkschaft CGTP Armenio Carlos. Portugal ist vor zwei Jahren unter den Rettungsschirm geschlüpft. Als Gegenleistung hatten EU und Internationaler Währungsfonds (IWF)umfassende Reformen mit erheblichen Einschnitten für die Bevölkerung verlangt. bleiben sie bei uns : YouTube: http://bit.ly/z5WTvy Facebook : http://www.facebook.com/euronews.fans Twitter: http://twitter.com/euronewsde

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